Psychologie Psychotherapie und Beratung für Jugendliche - Elternberatung

Personzentrierte und experienzielle Psychotherapie (PCA) - Gesprächspsychotherapie
Die Personzentrierte Psychotherapie (im deutschsprachigen Raum auch "Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers" genannt) eignet sich für die Behandlung von einem sehr breiten Spektrum von Problemen und Störungen. Jugendlichen ist es in der Regel besonders wichtig, dass sie ein echtes und verständnisvolles Gegenüber haben, das sich bemüht, ihre Sichtweise zu verstehen und damit vertrauensvoll umzugehen. Es werden dann gemeinsam Lösungen gesucht. Schweigepflicht ist garantiert.
Die Personzentrierte therapeutische Beziehung
Die Beziehung ist von drei Grundhaltungen geprägt: Allem, was der Jugendliche oder die Jugendliche in die therapeutische Beziehung bringt, wird grundsätzlich mit bedingungsloser Wertschätzung, personzentrierter Empathie und Echtheit seitens des Therapeuten begegnet.
● Bedingungslose Wertschätzung: Der Jugendliche wird so angenommen, wie er sich dem Therapeuten zeigen möchte.
● Personzentrierte Empathie: Die Welt des Jugendlichen wird mit seinen Augen gesehen. Dieses Nachvollziehen wird durch den
Therapeuten auf hilfreiche Weise kommuniziert. Dadurch entsteht das therapeutische Begleiten, welches das Gewahrwerden von
verzerrt oder gar nicht wahrgenommenen Gedanken und Gefühlen erleichtert oder erst ermöglicht.
● Echtheit des Therapeuten bedeutet die Möglichkeit von konstruktiven
Auseinandersetzungen um Grenzen und Möglichkeiten als
Jugendlicher. Als Fachperson wie auch als Mensch ist die
kommunizierte Echtheit, die sich in den Dienst des Jugendlichen stellt,
ein Mittel zum therapeutischen Fortschritt.
Experienzielle und emotionsfokussierte Methoden
Zusätzlich arbeite ich mit dem Einbezug von emotionsfokussierten Methoden, die die körperliche Empfindung eines Problemerlebens ins Zentrum stellen. Diese Methoden erleichtern das Gewahrwerden von psychischen Bedürfnissen. Sie unterstützen auch das Bewusstwerden dessen, was für einem selbst persönlich "richtig" respektive "falsch" ist, also psychisch an die Möglichkeiten (und Grenzen) der eigenen Person angepasst ist.